
Auf einen Blick:
Remote Work ist längst Mainstream geworden: Fünf Jahre nach dem ersten Lockdown hat sich mobiles Arbeiten fest etabliert. Drei von vier Beschäftigten bevorzugen heute hybride Modelle, nur noch 6% wollen Vollzeit im Büro arbeiten. Für 71% der Bewerber ist Homeoffice inzwischen ein erwarteter Standard bei neuen Jobs – kein Nice-to-have mehr, sondern ein Muss.
Die Vorteile überwiegen deutlich: Ortsunabhängiges Arbeiten bietet mehr Flexibilität und spart wertvolle Pendelzeiten. 22% der Remote-Arbeitenden schätzen insbesondere die freie Zeiteinteilung, 19% den frei wählbaren Wohnort. Studien zeigen höhere Arbeitszufriedenheit durch erfülltes Autonomiebedürfnis, was Motivation und Wohlbefinden steigert.
Neue Anforderungen sind zu beachten: Remote Work erfordert klare Absprachen und digitale Infrastruktur. Ohne soziale Kontakte drohen Isolation (15% nennen dies als größten Nachteil) und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmt (11% haben Mühe, abzuschalten). Arbeitgeber müssen daher auf Kommunikation, Teamzusammenhalt und Arbeitsschutz achten.
Die Steuerberatung ist im Wandel: In der konservativen Steuerbranche nutzen erst wenige Kanzleien konsequent Homeoffice. Über 40% der DATEV-Mitglieder haben keinerlei Beleg in digitaler Form im Rechenzentrum, was die Grenzen des Homeoffice aufzeigt. Doch innovative Kanzleien beweisen: Mit 100% papierlosen Prozessen, cloudbasierten Systemen und KI-Tools lassen sich Steuerfälle komplett remote bearbeiten.
Wettbewerb um Talente wird entschieden: Remote-freundliche Arbeitgeber haben einen klaren Vorteil im Fachkräftemangel. Fast ein Drittel der Beschäftigten würde ein Jobangebot ablehnen, wenn keine Workation oder mobiles Arbeiten möglich ist. Kanzleien, die ortsunabhängiges Arbeiten anbieten, erhalten messbar mehr Bewerbungen.
Stell Dir vor, Du könntest Deinen Arbeitsplatz frei wählen – heute vom heimischen Schreibtisch, morgen aus dem Lieblingscafé und nächste Woche vielleicht sogar von Deinem Urlaubsort aus. Ortsunabhängiges Arbeiten macht genau das möglich und hat sich in den letzten Jahren vom Trend zur gelebten Realität entwickelt.
Spätestens seit der COVID-19-Pandemie ist klar: Viele Tätigkeiten lassen sich problemlos von zu Hause oder unterwegs erledigen. Laut Statistischem Bundesamt arbeitete 2023 rund ein Viertel der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich im Homeoffice. Weltweit setzen Unternehmen verstärkt auf hybride Arbeitsmodelle: Eine aktuelle Studie zeigt, dass 64% der Beschäftigten bereits hybrid und 6% sogar vollständig remote arbeiten.
Diese Entwicklung macht auch vor der Steuerberatungsbranche nicht Halt. Traditionell galt die Arbeit in Steuerkanzleien als ortsgebunden und papierlastig – doch die fortschreitende Digitalisierung und cloudbasierte Fachsoftware ermöglichen heute eine digitale Steuerberatung von überall. Gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel den Druck auf Kanzleien, moderne Arbeitsmodelle anzubieten.
Ich bin Michaela Krause, Steuerberaterin und Geschäftsführerin von Taxperten, und habe in meiner Kanzlei erlebt, wie transformativ ortsunabhängiges Arbeiten sein kann. In diesem Beitrag teile ich meine Erfahrungen und zeige Dir, welche Chancen Remote Work für die Steuerberatung bietet – für Arbeitgeber genauso wie für Arbeitnehmer.

Was ist ortsunabhängiges Arbeiten?
Ortsunabhängiges Arbeiten bedeutet, ohne festen Büro-Arbeitsplatz zu arbeiten – theoretisch von überall auf der Welt. Ob vom Homeoffice, einem Coworking Space, Deinem Lieblingscafé oder am Strand im Ausland: Entscheidend ist, dass die Arbeit digital erledigt werden kann.
Der Begriff wird oft synonym zu Remote Work, Homeoffice oder mobilem Arbeiten verwendet. Streng genommen umfasst ortsunabhängiges Arbeiten mehr als nur das klassische Homeoffice in den eigenen vier Wänden. Es schließt auch "dritte Orte" ein – etwa Co-Working-Spaces, Bibliotheken oder temporäre Arbeitsorte auf Reisen.
Grundvoraussetzungen für ortsunabhängiges Arbeiten
Wichtig ist eine stabile Internetverbindung und geeignete technische Ausstattung, damit Du genauso produktiv wie im Büro arbeiten kannst. In der Steuerberatung benötigst Du Zugang zu Systemen wie DATEV ASP, ein sicheres VPN und die übliche Software für E-Mail und Videokonferenzen.
In Deutschland ist Homeoffice rechtlich weiterhin eine Kann-Vereinbarung, kein Muss. Arbeitnehmer haben (anders als etwa in den Niederlanden) kein generelles Anrecht auf mobile Arbeit. Grundsätzlich bedarf es der Zustimmung des Arbeitgebers und oft klarer Regeln, wo und wie gearbeitet werden darf.
Welche Berufe eignen sich?
In der Praxis hängt ortsunabhängiges Arbeiten vor allem von der jeweiligen Branche, Tätigkeit und Unternehmenskultur ab. Klassische Büro- und Wissensarbeit eignet sich am besten, während Berufe mit Maschinenbedienung, direktem Kundenkontakt oder spezifischer Ortsbindung kaum remote möglich sind.
Steuerberatung gehörte lange zu den ortsgebundenen Tätigkeiten – doch dank digitaler Akten, Cloud-Software und gesetzlicher Neuerungen (z.B. elektronische Signaturen) entfällt die frühere Anwesenheitspflicht in vielen Fällen. Als Steuerberaterin kann ich bestätigen: Fast alle Tätigkeiten in unserer Branche sind heute digital möglich.
Vorteile und Nachteile des ortsunabhängigen Arbeitens
Wie jedes Arbeitsmodell bringt auch Remote Work Licht- und Schattenseiten mit sich. Aus meiner Erfahrung mit Taxperten und basierend auf aktuellen Studien möchte ich Dir einen ehrlichen Überblick geben.
Die Vorteile von Remote Work
Flexibilität und Autonomie: Du kannst Arbeitsort und oft auch Arbeitszeit freier wählen. Laut der State of Remote Work Umfrage ist flexible Zeiteinteilung für 22% der größte Vorteil von Remote Work, gefolgt von der Freiheit, den Wohnort selbst zu bestimmen (19%). Die Möglichkeit, Arbeit und Privatleben besser zu verzahnen, erhöht für viele die Lebensqualität erheblich.
Wegfall von Pendelzeiten: Wer ortsunabhängig arbeitet, spart tägliches Pendeln. Dadurch gewinnst Du wertvolle Zeit für Familie, Hobbys und Erholung. In meinem Team berichten Kollegen, dass sie diese gewonnene Zeit sehr positiv für ihre Work-Life-Balance nutzen. Gleichzeitig entlastet weniger Pendelverkehr auch die Umwelt und Infrastruktur.
Höhere Zufriedenheit und Produktivität: Flexible Arbeitsmodelle können die Motivation steigern. Das Autonomiegefühl – selbst entscheiden zu können, wo man arbeitet – führt zu höherer Zufriedenheit. Dr. Romana Dreyer, Arbeitspsychologin an der Uni Hamburg, betont: "Unser menschliches Grundbedürfnis nach Autonomie wird erfüllt, was Motivation und Wohlbefinden steigert." Verschiedene Studien belegen zudem, dass Mitarbeitende im Homeoffice oft effektiver arbeiten und seltener krank sind.
Größerer Talentpool: Aus Arbeitgebersicht ermöglicht Remote Work, Talente unabhängig vom Standort einzustellen. Bei Taxperten können wir die besten Fachkräfte deutschlandweit rekrutieren, ohne dass diese umziehen müssen. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel verschafft die ortsunabhängige Rekrutierung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.
Die Herausforderungen von Remote Work
Isolation und Teamgefühl: Wenn der tägliche Austausch an der Kaffeemaschine wegfällt, fühlen sich manche Arbeitnehmer isoliert. Etwa 15% der Remote-Mitarbeiter nennen Einsamkeit als größten Nachteil. Der Arbeitsplatz ist auch eine soziale Arena – fehlt der persönliche Kontakt, kann das aufs Gemüt schlagen. Bei Taxperten begegnen wir dem, indem wir virtuelle Kaffeepausen, Team-Chats und regelmäßige Präsenztreffen anbieten.
Verschwimmende Grenzen: Arbeiten die eigenen vier Wände zugleich als Büro, fällt vielen das Abschalten schwer. 11% der Befragten gaben an, dass sie sich im Homeoffice nur schwer von der Arbeit distanzieren können. Ohne klare Trennung von Arbeitszeit und Freizeit droht Überarbeitung. Hier helfen feste Routinezeiten, ein separater Arbeitsplatz zu Hause und die bewusste Abgrenzung.
Kommunikation und Technik: Remote Teams benötigen robuste digitale Kommunikationstools und verlässliche Technik. Anfangsschwierigkeiten wie unstabile Internetverbindung oder ungewohnte Videokonferenzen können zu Frust führen. Auch Missverständnisse entstehen leichter, wenn nonverbale Hinweise fehlen. Experten raten: Je weniger persönlicher Kontakt, desto mehr Kommunikation ist nötig. Dem begegnen wir mit einer Einarbeitungsphase, bei welcher der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin mindestens zwei Wochen bei uns vor Ort ist.
Nicht für jeden geeignet: Einige Menschen kommen mit eigenverantwortlichem Arbeiten auf Distanz schlechter zurecht. Fehlende Struktur, Ablenkungen zu Hause oder geringere Selbstdisziplin können die Leistung mindern. Als Führungskraft solltest Du dies im Blick haben und gegebenenfalls Unterstützung bieten. Bei uns wird daher bereits im Bewerbungsprozess, der Einarbeitungsphase und während der gesamten Probezeit viel kommuniziert um möglichen Problemen auf den Grund zu gehen.
Remote Work Trend 2025: Zahlen und Fakten
Nach über drei Jahren Pandemie-Erfahrung zeigen aktuelle Daten, dass mobiles Arbeiten gekommen ist, um zu bleiben. Die Konstanzer Homeoffice-Studie 2025 fand heraus, dass deutsche Beschäftigte im Schnitt 2,77 Tage pro Woche mobil arbeiten möchten.
Hybride Modelle sind am beliebtesten
Besonders beliebt ist ein hybrides Modell: Rund 75% bevorzugen die Mischung aus Büro und Homeoffice. Nur 19% wollen vollständig von zu Hause arbeiten, während lediglich 6% eine reine Bürolösung wünschen. Homeoffice ist also für die Mehrheit zum integralen Bestandteil der neuen Arbeitswelt geworden.
Parallel dazu hat sich die Einstellung zum Homeoffice bei Arbeitgebern entspannt. Nur noch 8% der Unternehmen verlangen von Mitarbeitern eine starre 5-Tage-Präsenzwoche – ein Anteil, der vor einigen Jahren noch deutlich höher lag. Die öffentliche Debatte über Rückkehrpflichten ins Büro läuft damit teils an der Realität vorbei.
Produktivität durch Flexibilität
Tatsächlich reduzieren viele Unternehmen derzeit die Anwesenheitspflicht, statt sie zu verstärken. In Firmen, die flexible Modelle anbieten, berichten Mitarbeiter sogar von einer höheren produktiven Leistungsfähigkeit: Laut Konstanzer Studie schätzen Beschäftigte mit Flexmodellen ihre Leistungsfähigkeit um 5% höher ein als jene mit Präsenzzwang.
Homeoffice als Jobkriterium
Auch bei der Jobsuche hat Remote Work eine zentrale Rolle eingenommen. Für Bewerber ist Homeoffice inzwischen ein Hygienefaktor, kein Bonus mehr. 71% der Befragten achten gezielt darauf, ob ein neuer Arbeitgeber mobiles Arbeiten ermöglicht. Diese Zahl unterstreicht den Kulturwandel: War Telearbeit vor 2020 noch die Ausnahme, erwarten Fachkräfte sie 2025 als selbstverständlich.
Workation wird immer wichtiger
Ein weiterer Trend ist die Workation – also zeitweiliges Arbeiten aus dem (Auslands-)Urlaub. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten hält der Wunsch danach an: Knapp zwei Drittel (64%) der Beschäftigten können sich vorstellen, eine Zeitlang aus dem Ausland remote zu arbeiten. Für die Generation Z ist Workation besonders wichtig – 80% der 18-29-Jährigen sind interessiert daran.
Die PwC-Studie zu Workation zeigt: 51% der befragten Arbeitnehmer geben an, dass ihr Unternehmen bereits mobiles Arbeiten im Ausland erlaubt. Gleichzeitig würden 30% aller Befragten ein Jobangebot ablehnen, wenn keine Workation-Möglichkeit geboten wird (bei Gen Z sogar 45%).

Ortsunabhängiges Arbeiten in der Steuerberatung: Status quo und Chancen
Der Status quo in der Branche
Die Steuerberatungsbranche war lange von konservativen Arbeitsmodellen geprägt. Persönlicher Mandantenkontakt, Aktenordner und Präsenz im Büro galten als selbstverständlich. Doch der digitale Wandel und die Erfahrungen in der Corona-Zeit haben ein Umdenken eingeleitet – wenn auch langsamer als in manch anderer Branche.
Tatsächlich nutzen viele traditionelle Kanzleien Homeoffice noch zögerlich. Ein Grund ist der unterschiedliche Digitalisierungsgrad: Über 40% der Steuerkanzleien (DATEV-Mitglieder) haben bis heute keinen digitalen Belegworkflow im Einsatz. Ohne digitale Belege und Cloud-Zugriff auf Mandantendaten ist produktives Remote-Arbeiten kaum möglich.
Die Corona-Lockdowns 2020-2021 machten diese Defizite schlagartig sichtbar: Kanzleien mit rein papierbasierten Prozessen standen vor großen Problemen, ihre Arbeit von zu Hause aus fortzuführen. Neben technischen Hürden spielt auch die Führungskultur eine Rolle – manche Inhaber setzen Präsenz noch mit Kontrolle gleich.
Chancen durch Remote Work im Fachkräftemangel
Obwohl noch Nachholbedarf besteht, bietet ortsunabhängiges Arbeiten enorme Chancen für die Steuerbranche – insbesondere vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels. Kaum eine Branche spürt den Mangel an qualifiziertem Personal so stark: 72,7% der Kanzleien hatten 2025 Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen.
Hier kann Remote Work zum Gamechanger werden. Warum? Weil es Kanzleien ermöglicht, über geographische Grenzen hinweg Talente anzuwerben und zu halten. Ein Buchhalter oder eine Steuerfachwirtin muss nicht mehr in derselben Stadt wohnen wie die Kanzlei – immer öfter arbeiten Fachkräfte hunderte Kilometer entfernt dauerhaft für Kanzleien.
Der notwendige Kulturwandel
Branchenexperten betonen, dass Steuerkanzleien sich beim Thema Arbeitsmodelle öffnen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. Mit anderen Worten: Die Flexibilität, die der steuerberatende Beruf dank Digitalisierung ermöglicht, sollte als attraktives Merkmal hervorgehoben werden.
Kanzleien, die jetzt in digitale Arbeitsprozesse, Cloud-Lösungen und moderne Führungsstile investieren, verschaffen sich nicht nur einen Vorteil im Ringen um Talente, sondern steigern auch ihre Effizienz und Krisenresilienz.

Praxisbeispiel: Taxperten – 100% digitale und remote Steuerkanzlei
Als ich Taxperten gründete, war mir klar: Die Zukunft der Steuerberatung ist digital und ortsunabhängig. Heute arbeitet unser gesamtes Team hybrid oder zu 100% remote – und ich möchte Dir zeigen, wie wir das umsetzen.
Vollständig digitalisierte Prozesse
Bei Taxperten sind alle Abläufe vollständig papierlos und digitalisiert. Mandantenbelege werden elektronisch verarbeitet, die Kommunikation läuft über sichere Online-Plattformen. Dieser hohe Digitalisierungsgrad macht es möglich, dass unsere Mitarbeiter von überall aus effektiv zusammenarbeiten können – ob im Homeoffice, im Co-Working-Space oder unterwegs.
Maximale Flexibilität für unser Team
Wir ermöglichen 100% Remote Work. Das heißt, jeder Mitarbeiter kann frei entscheiden, wo er arbeitet – es gibt keine Präsenzpflicht. Zudem gibt es bei uns nach der Probezeit keine Kernarbeitszeiten: Frühaufsteher oder Nachtmenschen können ihre Arbeit an ihren Biorhythmus anpassen, solange die Aufgaben fristgerecht erledigt und Mandanten gut betreut werden.
Diese Kultur des Vertrauens in die Eigenverantwortung der Mitarbeiter unterscheidet Taxperten deutlich von vielen klassischen Kanzleien. Unsere Mitarbeiter schätzen diese Freiheit enorm – und die Ergebnisse geben uns recht.
Weiterbildung und Entwicklung
Kontinuierliches Lernen wird bei uns gefördert. Taxperten bietet umfassende fachliche und finanzielle Unterstützung bei Fort- und Weiterbildungen. Gerade in einem von ständigen Gesetzesänderungen geprägten Beruf ist das ein wichtiger Faktor. Mitarbeiter können sich zeitlich flexibel weiterqualifizieren, ohne an starre Bürobelegung gebunden zu sein.
Wir unterstützen unsere Teammitglieder auf dem Weg zum Steuerfachwirt, Bilanzbuchhalter oder zum Steuerberater – sowohl finanziell als auch durch flexible Arbeitsgestaltung während der Prüfungsvorbereitung.
Attraktive Benefits
Neben einem überdurchschnittlichen Gehalt profitieren unsere Beschäftigten von individuellen Zusatzleistungen und der Möglichkeit einer erfolgsabhängigen Vergütung. Selbst Nettolohn-Optimierungen und ein Firmenwagenprogramm bieten wir an. Diese Benefits unterstreichen, dass wir unsere Angestellten wertschätzen – ein Aspekt, der im War for Talents ebenso zählt wie die Arbeitsbedingungen.
Modernste Technologien
Wir setzen auf KI-Tools und Cloud-Lösungen in der täglichen Arbeit. Routineaufgaben wie Belegerkennung oder Buchungsvorschläge können durch Künstliche Intelligenz beschleunigt werden, was ortsunabhängiges Arbeiten noch effizienter macht. Mandanten werden über digitale Kanäle betreut – Videomeetings, sichere Datenräume – sodass auch hier kein physisches Zusammentreffen nötig ist.
Work-Life-Balance und Teamkultur
Jeder bekommt 30 Urlaubstage, und auch Workation-Möglichkeiten werden geboten. Es gibt ein Mentoring-Programm und regelmäßige virtuelle Team-Events, um den Zusammenhalt zu stärken. Die Atmosphäre ist geprägt von Wertschätzung und einem modernen Führungsstil auf Augenhöhe.
Mehr über unsere Karrieremöglichkeiten erfährst Du auf unserer Website. Durch diese Maßnahmen positioniert sich Taxperten als Alternative zu traditionellen, unflexiblen Steuerkanzleien. Das Beispiel zeigt: Mit konsequenter Digitalisierung, Vertrauen in die Mitarbeiter und attraktiven Rahmenbedingungen lässt sich ortsunabhängiges Arbeiten in der Steuerberatung erfolgreich realisieren.
Internationale Entwicklungen und Trends
Ein Blick über die Landesgrenzen hinweg zeigt, dass ortsunabhängiges Arbeiten ein globaler Megatrend ist – allerdings mit regional unterschiedlichen Ausprägungen.
USA: Vorreiter beim Remote Work
In den USA und vielen anderen Ländern gehört Remote Work längst zum Alltag. Aktuellen Gallup-Daten zufolge arbeiten in den USA rund 26% der Beschäftigten (mit remote-fähigen Jobs) inzwischen vollständig von zu Hause, weitere ~52% pendeln zwischen Homeoffice und Büro. Das heißt, knapp vier von fünf US-Angestellten mit Bürojobs sind nicht mehr durchgehend vor Ort.
Die Präferenzen der Mitarbeiter decken sich damit: Etwa 60% wünschen sich dauerhaft hybrides Arbeiten, gut ein Drittel sogar vollständig remote, während weniger als 10% Vollzeit im Büro bleiben wollen. Große Tech-Konzerne wie Apple, Google oder Microsoft erlauben ihren Wissensarbeitern bereits seit Jahren temporäres Homeoffice oder flexible Modelle.
Europa: Progressive Regelungen
Europa zieht in vielen Bereichen nach. Einige Länder haben progressive Regelungen eingeführt: So ist in Frankreich das "Recht auf Nichterreichbarkeit" gesetzlich verankert, um Homeoffice-Mitarbeiter vor ständiger Verfügbarkeit zu schützen. Estland war Vorreiter bei der Einführung von E-Residency und digitalen Nomadenvisa.
In Deutschland wird weiterhin über ein "Mobile-Arbeit-Gesetz" diskutiert, das einen Mindestanspruch auf Homeoffice festschreiben könnte. Bis es soweit ist, bleiben betriebliche Vereinbarungen der Schlüssel – doch immer mehr Unternehmen finden hier eigene Lösungen.
Digital Nomadismus auf dem Vormarsch
Ein interessanter Aspekt ist der Digital Nomadismus: Weltweit gibt es eine wachsende Community von ortsunabhängig Arbeitenden, die dauerhaft reisen und von verschiedenen Ländern aus arbeiten. Länder wie Portugal, Thailand oder Indonesien haben spezielle Visaprogramme für digitale Nomaden aufgelegt.
Zwar betrifft dies vor allem Freelancer und Tech-Unternehmer, doch das Mindset schwappt auch in Festanstellungsverhältnisse über – insbesondere jüngere Fachkräfte legen mehr Wert auf die Möglichkeit, Arbeit und Reisen zu verbinden.
Globale Zusammenarbeit
Nicht zuletzt hat die globale Zusammenarbeit zugenommen. Remote Work macht nicht an Landesgrenzen halt: Steuerberater können z.B. Mandanten in anderen Ländern digital betreuen oder mit internationalen Teams kooperieren. Dies eröffnet auch kleineren Kanzleien neue Marktchancen, erfordert aber interkulturelle Kompetenzen und Kenntnis ausländischer Vorschriften.

Häufige Fragen zum ortsunabhängigen Arbeiten (FAQ)
In welchen Jobs kann man ortsunabhängig arbeiten?
Grundsätzlich eignen sich alle Berufe, die hauptsächlich am Computer und ohne physische Präsenz beim Kunden oder an Maschinen erledigt werden können. Typische ortsunabhängige Jobs sind Softwareentwickler, Grafiker, Online-Marketing-Manager, Texter oder Übersetzer.
Auch in der Steuerberatung ist ortsunabhängiges Arbeiten möglich: Dank digitaler Finanzbuchhaltung können Steuerfachangestellte und Steuerberater von zu Hause aus Mandanten betreuen. Nicht remote geeignet sind hingegen Berufe mit zwingender Ortsbindung, etwa in der Produktion, Pflege oder im Handwerk.
Was bedeutet ortsunabhängiges Arbeiten?
Unter ortsunabhängigem Arbeiten versteht man eine Arbeitsform, bei der kein fester Arbeitsplatz beim Arbeitgeber erforderlich ist. Man kann seine Tätigkeit ortsungebunden ausüben – sei es von zu Hause, in einem Café oder am anderen Ende der Welt. Wichtig ist, dass die Arbeit digital erledigt werden kann und der Arbeitgeber einverstanden ist.
Welcher Beruf ist ortsunabhängig?
Besonders gut eignen sich wissensintensive Berufe im Online-Marketing, Social Media, der Softwareentwicklung, im Design oder in der Beratung. Auch Buchhaltung, Lohnabrechnung und Steuerberatung können heute ortsunabhängig erfolgen – vorausgesetzt, die Kanzlei setzt auf digitale Prozesse und cloudbasierte Systeme wie DATEV.
Was ist ein ortsunabhängiger Arbeiter?
Ein ortsunabhängiger Arbeiter (oft auch digitaler Nomade genannt) ist jemand, der seine berufliche Tätigkeit von verschiedenen Orten aus ausübt. Das können Festangestellte im Homeoffice sein, aber auch Freelancer, die auf Reisen arbeiten. Entscheidend ist die Fähigkeit, alle Aufgaben digital zu erledigen.
Wie wirkt sich ortsunabhängiges Arbeiten auf die Produktivität aus?
Viele Arbeitgeber befürchteten lange, die Produktivität könnte leiden. Doch Studien zeigen, dass Beschäftigte in Unternehmen mit flexiblen Arbeitsmodellen von einer leicht höheren eigenen Produktivität berichten. Bei geeigneten Rahmenbedingungen kann ortsunabhängiges Arbeiten mindestens so produktiv sein wie traditionelle Büroarbeit.
Was müssen Arbeitgeber bei Workations beachten?
Workation erfordert etwas Vorbereitung. Arbeitgeber sollten zunächst eine klare Regelung erstellen, ob und wie lange Mitarbeiter pro Jahr im Ausland remote arbeiten dürfen. Innerhalb der EU braucht der Arbeitnehmer für längere Auslandseinsätze eine A1-Bescheinigung. Zudem können je nach Dauer und Land steuerliche Pflichten entstehen. Unternehmen sollten diese Fallstricke im Vorfeld prüfen.
Fazit
Ortsunabhängiges Arbeiten ist weit mehr als nur ein vorübergehender Trend – es markiert einen grundlegenden Paradigmenwechsel in unserer Arbeitswelt. Die Steuerberatungsbranche, lange als verstaubt verschrien, befindet sich mitten in diesem Wandel.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Unternehmen, die frühzeitig auf digitale Prozesse und Remote Work setzen, profitieren doppelt. Sie können aus einem größeren Talentpool schöpfen und steigern zugleich die Zufriedenheit sowie Produktivität ihrer Mitarbeiter.
Bei Taxperten haben wir bewiesen, dass 100% ortsunabhängiges Arbeiten in der Steuerberatung heute schon möglich ist – und sogar als Alleinstellungsmerkmal im Wettbewerb um Fachkräfte dienen kann. Doch der Erfolg erfordert Vertrauen, klare Kommunikation und die Investition in moderne IT-Infrastruktur.
Für Steuerfachkräfte bedeutet der Trend zu ortsunabhängigem Arbeiten neue Chancen: Wer Wert auf Homeoffice, freie Zeiteinteilung und Work-Life-Balance legt, findet mittlerweile auch in der Steuerbranche Arbeitgeber, die genau das bieten. Die Zukunft gehört jenen, die Neues Arbeiten und traditionelle Expertise verbinden – digital, flexibel und dennoch persönlich.
Interessiert an einer Karriere in der digitalen Steuerberatung? Bei Taxperten sind wir immer auf der Suche nach talentierten Menschen, die mit uns die Zukunft der Branche gestalten wollen.


